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CROSSSHOP-Studie zu grenzüberschreitenden Einkaufsströmen
Das Euro-Institut und seine Partner BAK Economics (Basel), Université de Lorraine (Metz) und Zentrum für Europäischen Verbraucherschutz (Kehl) starten 2026 eine neue Studie: CROSSSHOP, im Auftrag des europäischen ESPON-Programms.
CROSSSHOP zielt darauf ab, die Motivationen und Hindernisse der Verbraucher und Verbraucherinnen beim Überschreiten der deutsch-französischen Grenze besser zu verstehen. Anhand von quantitativen und qualitativen Daten wird diese Studie vier zentrale Fragestellungen beantworten:
- Wo befinden sich die attraktiven Einkaufszonen?
- Wie kaufen die Verbraucher im Nachbarland ein (Geschäftsarten, Entfernung, Verkehrsmittel)? Welche Strategien entwickeln die Geschäfte, um sie anzuziehen?
- Warum wird im Nachbarland eingekauft?
- Welche Arten von Produkten werden im Nachbarland gekauft?
Diese Aspekte werden entlang der gesamten deutsch-französischen Grenze in der Großregion und am Oberrhein untersucht und in fünf Fallstudien vertieft. Im Abschlussbericht werden dann Empfehlungen formuliert, wie dieses Phänomen an der deutsch-französischen Grenze, aber auch in ganz Europa besser berücksichtigt werden kann. CROSSSHOP ist eine zielgerichtete Analyse im Rahmen des thematischen Aktionsplans „Leben, Arbeiten und Reisen über Grenzen hinweg“ des Programms ESPON 2030. Die Studie findet im Dialog mit einem Lenkungsausschuss statt, der von der Arbeitsgruppe Grenzüberschreitende Raumbeobachtung des deutsch-französischen Ausschusses für grenzüberschreitende Zusammenarbeit initiiert wurde. Ein Dutzend Personen mit komplementären Profilen (Wirtschaftswissenschaftler, Datenanalysten, Geographen, Journalisten, Spezialisten für grenzüberschreitende Fragen) arbeiten unter der Koordination des Euro-Instituts an der Erhebung, Analyse und Präsentation der Daten.
→ Siehe Zusammenfassung des Projekts.