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Aktuelles

20.11.2025 13:09 Alter: 17 days

Rückblick auf das jährliche deutsch-französische Forum zum Arbeitsschutz


„Sicherheit am Arbeitsplatz ist keine Einschränkung, sondern ein Wert!“ Mit diesen Worten von Angélique Alberti begann am Dienstag, den 18. November 2025, unser deutsch-französisches Forum „Maschinensicherheit im Fokus. Risiken erkennen, Arbeitsschutz gestalten“.

Für Anne Thevenet war es wie jedes Jahr eine große Freude, dieses Forum zu moderieren – insbesondere, da man auf ein intensives und spannendes Arbeitsjahr mit der Gruppe „Arbeitsschutz über Grenzen hinweg“ zurückblicken kann, die das Euro-Institut betreut.

Hier die wichtigsten Erkenntnisse:

  • Sicherheit muss während des gesamten Lebenszyklus einer Maschine Priorität haben – von ihrer Konzeption und Markteinführung über ihre Wartung und Anpassung bis hin zu ihrer Verwendung.
  • Im Januar 2027 tritt die europäische Verordnung in Kraft, die direkt in den Nationalstaaten gilt und eine Vereinfachung mit sich bringt.
  • Die mit dem Einsatz von Maschinen verbundenen Risiken sind äußerst vielfältig.
  • Der „Stand der Technik” ist ein deutsches Konzept, das es in Frankreich in dieser Form nicht gibt. Dennoch sollte die zugrunde liegende Idee, dass Maschinen entsprechend neuer Technologien oder Erkenntnisse kontinuierlich an neue Sicherheitsanforderungen angepasst werden müssen, eine Leitlinie für alle sein.
  • Die Arbeit von Minderjährigen mit Maschinen ist in Frankreich gesetzlich noch strenger geregelt als in Deutschland. Auf beiden Seiten des Rheins muss jedoch die Vermittlung einer Sicherheitskultur, insbesondere im Zusammenhang mit dem Einsatz von Maschinen, Priorität haben.
  • Technische, individuelle und kollektive Schutzeinrichtungen sind nicht ohne Grund vorhanden! Sie müssen genutzt werden!
  • Eine Maschine ist für einen bestimmten Verwendungszweck konzipiert. Wesentliche Änderungen oder eine Verwendung für einen anderen Zweck dürfen nicht in Betracht gezogen werden.

Und wie immer hat das Forum gezeigt, wie wichtig und konstruktiv Austausch, Diskussionen und Netzwerkarbeit sind.

Vielen Dank an die Referenten Dr. Susanna Thielecke, Angélique Alberti, Huguette Zeller, Tatjana Georgi, Pierre-Yves Adam, Erik Schweiker, Julien Eggenschwiller, Stefan Otto, Matthieu Cabrera, Jean-Louis Hild, Ansgar Bloch, Julia Jaffray, Jean-Louis Winter, Francois Deprez, Carine Loewenguth, Samuel Tresp.

Vielen Dank an die Mitglieder der Gruppe: Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg, Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg, Struktur-und Genehmigungsdirektion Süd (SGD Süd), Ministerium für Arbeit, Soziales, Frauen und Gesundheit, Landratsamt Emmendingen, Landratsamt Ortenaukreis, Landratsamt Rastatt, Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung e.V. (DGUV), DREETS Grand Est, Carsat Alsace-Moselle, Regierungspräsidium Freiburg.

Foto: Euro-Institut


Kontakt

Rehfusplatz 11
D-77694 Kehl
Tel.: +49 (0) 7851 / 7407-0
Mail: info@euroinstitut.org

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