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CELIS - 5. Sitzung der Arbeitsgruppe Kinderschutz
Am 04. November traf sich die Arbeitsgruppe "Kinderschutz" des Interreg-Oberrhein-Projekts "CELIS" bereits zum fünften Mal. Rund 20 Expert:innen vom Oberrhein kamen im Espace Solidarités Alsace (ESA) in Colmar, einem Dienst der Collectivité européenne d'Alsace, zusammen. Herzlichen Dank an Sylvie Huin für den Empfang und die interessante Vorstellung des ESA.
Der ESA ist ein öffentlicher, kostenloser Dienst vor Ort, der allen Menschen unabhängig von ihrem Alter offensteht. Sie können sich mit finanziellen, schulischen, sozialen und medizinisch-sozialen Problemen an den Dienst wenden. Insgesamt beherbergt der ESA zwei Teams: Die Teams der Action Sociale de Proximité (ASP) (Sozialer Dienst) und der Protection Maternelle et Infantile (PMI) (Frühen Hilfen). Der ESA ist in zwei Einsatzbereichen tätig: zum einen dem Mutter-Kind-Schutz und der Gesundheitsförderung, sowie zum anderen dem Kinderschutz.
Dieses Mal besprach die Gruppe die Weiterarbeit am zukünftigen Leitfaden, der eine grenzüberschreitende Kooperation im Kinderschutz erleichtern und verständlicher machen soll. In diesen Leitfaden werden Fallbeispiele integriert, weshalb die Expert:innen mit der Diskussion neuer Beispiele begonnen haben.
Da das Projekt "CELIS" auch eine wissenschaftliche Dimension aufweist (Praxis, Studium, Weiterbildung), sind Bruno Michon (ESEIS) und Sibylle Fischer (EH Freiburg) ebenfalls wieder auf die Aktionsforschung eingegangen und stellten die weitere Vorgehensweise der Fallevaluierung vor. Unterstützt werden sie dabei von Viola Schramm (EH Freiburg).
In den nächsten Monaten bleibt es spannend für die Arbeitsgruppe, doch der Wille und der Bedarf, sich grenzüberschreitend zu vernetzen, wird immer deutlicher. Vielen Dank an alle!
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