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Euro-Institut
Institut für Grenzüberschreitende Zusammenarbeit
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Fortbildung „Europakompetenz“


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In der dritten Säule bietet das Euro-Institut ein spezifisches Fortbildungsangebot zur Förderung der Europafähigkeit insbesondere von Bediensteten der öffentlichen Verwaltung an. Dabei werden zum einen Interessierte, Träger und Beteiligte hinsichtlich der verfahrensseitigen und technischen Aspekte eines EU-Projektes geschult. Ein projektbegleitendes Coaching hilft zudem, Umsetzungsprobleme und deren Ursachen frühzeitig zu erkennen und damit eine zielgerichtete Realisierung dieser oftmals sehr komplexen Vorhaben sicherzustellen. Zum anderen bietet das Euro-Institut auch praxisorientierte Trainings hinsichtlich der Entwicklung und des Managements interregionaler, transnationaler und europäischer Netzwerke an. Schließlich werden den lokalen und regionalen Gebietskörperschaften und Verwaltungen in praxisnahen Schulungen bedarfsgerechte Methoden und Instrumente an die Hand gegeben, mit denen diese effektive Strategien einer optimierten Vermittlung ihrer regionalen Interessen auf der europäischen Ebene entwickeln und umsetzen können.


Beispiele

Fortbildung zukünftiger Träger/Partner von EU-Projekten

Für die Träger und Partner von Projekten, die im Rahmen europäischer Programme gefördert werden, bietet das Euro-Institut ein spezifisches Fortbildungsangebot an. Die folgenden Fortbildungsinhalte werden für die einzelnen Projektträger und -partner nach Bedarf inhaltlich und terminlich jeweils individuell ausgestaltet. Es handelt sich dabei in der Regel um Workshops, bei denen - in Abhängigkeit von der Anzahl und Interessenlage der Projektpartner - ggf. auch die Teams verschiedener Projekte gemeinsam geschult werden können. Die Veranstaltungen werden sowohl zentral im Euro-Institut als auch dezentral bei den Projektträgern selbst angeboten:

 

A. Antragstellung

  • Praxisnahe Darstellung der Förderkriterien nach EU-Programmen
  • Erläuterung der Bestandteile und Qualitätsstandards für die Ausfertigung eines Förderantrags

 

B. Die Zusammenarbeit – Das Team

  • Sensibilisierung über die Bedeutung der Zusammenarbeit im Rahmen eines Interreg-Projektes
  • Der Aufbau einer deutsch-französisch-schweizerischen grenzüberschreitenden Zusammenarbeit
  • Die Strukturierung der Partnerschaft: unterschiedliche Rollen, Funktion des Projektleiters
  • Optimierung der Kommunikation im Projektteam

 

C. Projektorganisation

  • Vermittlung der formellen Anforderungen und guten Praktiken hinsichtlich Aufbau, Ablauf und Steuerung eines EU-Projekts
  • Praxisnahe Erläuterung der vertraglichen Gestaltung eines EU-Projekts

 

D. Finanzielle Abwicklung

  • Darstellung der praktischen Gesichtspunkte des finanziellen Managements eines EU-Projekts
  • Vermittlung der zentralen Anforderungen, Elemente und Qualitätsstandards des Verwendungsnachweisverfahrens
  • Kenntnis der Modalitäten der Kofinanzierung und des Kalenders

 

E. Berichtswesen und Öffentlichkeitsarbeit

  • Erläuterung von Inhalten und Qualitätsstandards hinsichtlich der Erstellung von Projektberichten
  • Praxisorientierte Unterstützung hinsichtlich der Definition von Indikatoren
  • Darstellung guter Praktiken in der grenzüberschreitenden Öffentlichkeits- und Medienarbeit

Coaching der Projektleitung / des Projekt-Teams in der Realisierungsphase

 Das Euro-Institut bietet zudem an, die Leitungen und/oder Teams der zukünftigen EU-Projekte auch während des gesamten Umsetzungszeitraums aktiv zu begleiten. Dies erfolgt in Form eines regelmäßigen Coachings, das halbjährlich vor Ort beim Projektträger stattfindet. Im Rahmen des Coachings werden die bereits realisierten Umsetzungsschritte des Projektes, bezogen auf die Zielsetzungen des Projektplans, analysiert und die Ursachen für evtl. Verzögerungen gemeinsam mit den Projektbeteiligten identifiziert und bewertet. Lösungsansätze werden konzipiert und zwischen den Projektpartnern gemeinsam verbindlich vereinbart. Das Euro-Institut bereitet die Sitzungen des Coachings fachlich und methodisch vor und stellt die zweisprachige interkulturelle Moderation zwischen den Projektbeteiligten sicher.
Zur Entwicklung der Querschnittskompetenzen, die für die Umsetzung von EU-Projekten ebenfalls von zentraler Bedeutung sind, stehen den zukünftigen Projektpartnern darüber hinaus die Angebote der Basis-Fortbildung (Säule I) zur Verfügung.


Fortbildung zum grenzüberschreitenden und interregionalen Netzwerkmanagement

Eine Vielzahl grenzüberschreitender Projekte wird bereits von Netzwerken verschiedener Akteure getragen. Das Konzept eines Netzwerks wird im Rahmen der Entwicklung einer grenzüberschreitenden Regionalpolitik immer wichtiger und die Begleitung von Netzwerken zu einer Schlüsselkompetenz der Kooperation.
Was ist ein Netzwerk? Was sind die Besonderheiten eines grenzüberschreitenden Netzwerks? Wie wird ein grenzüberschreitendes Netzwerk strukturiert, optimiert und begleitet?
Dieses Seminar behandelt all diese Fragen und wird Ihnen dabei helfen, Ihre Position innerhalb verschiedener Netzwerke deutlicher wahrzunehmen und Ihre Fähigkeit zur Begleitung grenzüberschreitender Netzwerke auszubauen.


Fortbildung für regionale Positionierungsstrategien auf der europäischen Ebene

Die regionale und lokale Ebene in Europa wird immer stärker vom EU-Recht beeinflusst. Schätzungsweise 80% aller lokalen Aktivitäten sind heute unmittelbar oder mittelbar durch Entscheidungen und Regulierungen determiniert, die auf der EU-Ebene getroffen oder erlassen werden. Andererseits hat sich die Europäische Kommission in den vergangenen Jahren, was die Mitwirkungsmöglichkeiten bei der Entstehung von EU-Recht anbelangt, stark geöffnet. Insbesondere das sog. Impact Assessment Verfahren, mit dem alle Elemente des jährlichen Kommissionsarbeitsprogramms und zukünftig auch die Komitologiebeschlüsse einer ex ante Folgenuntersuchung unterzogen werden, bieten vielfältige Chancen, regionale Standpunkte frühzeitig in den Politikentwicklungsprozess auf der EU-Ebene einzubringen.
Basierend auf einer langjährigen Erfahrung in der Zusammenarbeit mit den Dienststellen der Europäischen Kommission bietet das Euro-Institut eine Schulung interessierter Akteure zu diesem Thema an. Am Beispiel des Impact Assessment-Verfahrens der Europäischen Kommission werden Typologien, Zeithorizonte, gute Praktiken sowie konkrete Instrumente und Methoden einer effektiven Vermittlung regionaler Interessen vermittelt. Die Schulung findet anhand ausgewählter europäischer Gesetzesvorhaben statt, deren thematische Auswahl anhand der fachlichen Hintergründe und spezifischen Interessenlagen der Teilnehmer erfolgt.
Bitte nehmen Sie bei Interesse direkten Kontakt mit der Direktion des Euro-Instituts auf. Gerne vereinbaren wir einen unverbindlichen Beratungstermin und erläutern Ihnen die weiteren Einzelheiten dieses innovativen Schulungsangebots.


Vergessen Sie bitte nicht, dass wir diese Fortbildungen auf Anfrage realisieren können. So können wir Ihre Bedürfnisse besser berücksichtigen.
Sie finden unsere Referenzen unter folgendem Link.

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