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Euro-Institut
Institut für Grenzüberschreitende Zusammenarbeit
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Beitrag des Euro-Instituts zum 12. Dreiländerkongress

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Der 12. Dreiländerkrongress hat am 2. Dezember 2010 zum Thema „Bildung, Forschung, Innovation“ in Basel stattgefunden. Er wurde von der Regio Basiliensis organisiert. Die Oberrheinregion weist in den Bereichen Bildung, Forschung und Innovation beachtliche Potenziale auf, die das Ziel einer leistungsstarken, wissens- und innovationsbasierten Gesellschaft in greifbare Nähe rücken. Um den Oberrhein als Exzellenzregion weiterentwickeln zu können, muss jedoch die bestehende Zusammenarbeit in den genannten Bereichen gezielt verstärkt werden. Um dies zu erreichen ist vor allem Transparenz notwendig: Wie funktionieren die Bildungssysteme in den drei Ländern? Wie können Abschlüsse harmonisiert werden? Wer finanziert Forschung und Entwicklung in den verschiedenen Regionen? Welche Angebote gibt es für lebenslanges Lernen?

 

Das Euro-Institut hat sich seit vielen Monaten aktiv an der Vorbereitung dieses 12. Dreiländerkongresses beteiligt.

 

Nach der Beteiligung an zwei Hearings –Expertentreffen– zu  den Themen „Jugend, Bildung und Beruf“ (11. Mai 2009 in Basel) und „Wissenschaft und Lehre“ (24. Juni 2009 in Freiburg) hat das Euro-Institut am 13. Oktober 2009 ein 3. Hearing zu Innovation und Wissenstransfer am Oberrhein organisiert. Diese Veranstaltung hat mehr als 60 französische, deutsche und Schweizerische Teilnehmer mit dem Ziel zusammengeführt, den Dialog zwischen Partnern aus Wirtschaft und Innovationsförderung zu stärken und mögliche grenzüberschreitende Aktionen zu identifizieren.  

 

Aus diesen drei thematischen Hearings sind 9 Gruppen hervorgegangen

-          Berufliche Bildung vernetzen und gemeinsam weiterentwickeln

-          Weiterbildungssysteme und –angebote transparent machen

-          Dialog zwischen Schulen und Wirtschaft fördern

-          Grenzüberschreitende Mobilität in Lehre und Forschung unterstützen

-          Bildungssysteme und –qualifikationen  vergleichbar machen

-          Bedingungen für die Zusammenarbeit der Wissenschaftsakteure verbessern

-          Interkulturelle Kompetenz erwerben und vermitteln

-          Innovationsfähigkeit der Wirtschaft stärken

-          Talente und Fachkräfte fördern, gewinnen, halten

Das Euro-Institut hat sich an drei dieser Gruppen beteiligt.

 

Ein viertes und letztes Hearing wurde am 10. September 2010 vom Euro-Institut und von der Regio Basiliensis in Kehl durchgeführt. In diesem letzten Hearing wurden die Ergebnisse der Arbeitsgruppen zusammengetragen sowie Empfehlungen und Maßnahmen formuliert, die anlässlich des Kongresses vorgetragen werden sollten. Die Ergebnisse dieser neun Gruppen sind auf der Kongressseite abrufbar www.congress2010.ch.

 

Parallel dazu hat das Euro-Institut Ende 2009 und Anfang 2010 zwei Fortbildungen zum Vergleich der Bildungssysteme sowie den Hochschul- und Forschungssystemen am Oberrhein durchgeführt. Auf Grundlage dieser Seminare hat die Regio Basiliensis das Euro-Institut damit beauftragt, eine zweisprachige, vergleichende Studie zu den deutschen, französischen und schweizerischen Systemen durchzuführen. Nach mehreren Monaten wird diese Studie nun auf der Kongressseite www.congress2010.ch abrufbar sein. Sie trägt den Titel „Wissensregion Oberrhein – Vergleich der Bildungs-, Hochschul- und Forschungssysteme“. 17 Autoren erklären in insgesamt 20 Beiträgen und auf 175 Seiten die wichtigsten Charakteristika im Bereich Bildung, Weiterbildung und Hochschulwesen. Im Anschluss wird diese Studie, erweitert um die Ergebnisse des Dreiländerkongresses, im Buchhandel erhältlich sein.

 

Am 2. Dezember 2010 sind mehrere Mitarbeiter des Euro-Instituts nach Basel gereist und waren mit einem Stand vertreten.

// Fortbildungsprogramm

 
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