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Euro-Institut
Institut für Grenzüberschreitende Zusammenarbeit

Das Euro-Institut bei der Hauptversammlung der AGEG (Arbeitsgemeinschaft Europäischer Grenzregionen): „Territoriale Kohäsion im Szenario nach der Krise. Beitrag der grenzübergreifenden Zusammenarbeit“

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Vom 21. bis 23. Oktober 2010 hat in der East Border Region in Irland die Hauptversammlung der AGEG stattgefunden. Das Euro-Institut, welches am 18. März 2010 eine Kooperationsvereinbarung mit der AGEG unterzeichnet hat, hat diese Gelegenheit genutzt, um seine Kontakte zur AGEG weiter zu vertiefen, die Herausforderungen der europäischen Grenzregionen im post-Krisen-Szenario besser kennenzulernen und Vertreter der verschiedenen Grenzregionen in Europa zu treffen.   

 

Während dieser Versammlung wurde auch das Euro-Institut mehrfach genannt.

In seiner Eröffnungsrede ist Herr Lambertz, Ministerpräsident der deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens und Präsident der AGEG, auf eine Veranstaltung zurückgekommen, die das Euro-Institut am 18. und 19. Oktober 2010 gemeinsam mit der Universität Strasbourg durchgeführt hat. Da er bei dem Kolloquium „Grenzen überbrücken  Auf dem Weg zur territorialen Kohäsion in Europa“ mitgewirkt hat, konnte er den Mitgliedern der AGEG direkt die Ergebnisse präsentieren.

Herr Andy Pollak, Direktor des Centre for Cross Border Studies in der East Border Region, ist in seinem Vortrag kurz auf das erste Treffen des Netzwerks der Euro-Institute eingegangen, an dem er am 20. Oktober teilgenommen hatte. Er hat insbesondere den Stellenwert eines solchen Netzwerkes sowie diesen wertvollen ersten Austausch unterstrichen.    

Herr Belliard, Präsident der Kommission Grenzüberschreitende und Dezentralisierte Zusammenarbeit beim Regionalrat im Elsass, ist abschließend auf die vom Oberrhein vorgeschlagenen Lösungen zur Bewältigung der Wirtschaftskrise und in diesem Zusammenhang auch auf ein Seminar zur Wirtschaftsförderung am Oberrhein eingegangen, welches das Euro-Institut im Juni 2010 organisiert hatte.

 

Neben dieser Sichtbarkeit, die dem Euro-Institut bei dieser Hauptversammlung zuteil wurde, wurden mehrere innovative Projekte aus verschiedenen Grenzregionen vorgestellt; beispielsweise im Bereich Tourismus (East Border Region, Euregio Bayerischer Wald-Böhmerwald, EUREGIO) oder auch im Bereich Transportwesen (Intermodes, Euregio Neiße).

Ein Höhepunkt dieser Versammlung war der Vertrag des EU-Kommissars für Regionalpolitik, Johannes Hahn. Er hat sich Günther Krug, Vize-Präsident des Kongresses der Gemeinden und Regionen im Europarat, angeschlossen, um die Staaten aufzufordern, sich in den Diskussionen um zukünftige Entwicklungsstrategien und die nächste Programmperiode 2013-2020 verstärkt auf die lokale und regionale Ebene zu stützen. Seiner Meinung nach müssen sich auch die Staaten selbst weiterhin in diese Politik einbringen, denn auch wenn die Kommission ihre Regionalpolitik weiter fortsetzt und ein Budget vorsieht, dass für die nächste Periode sogar bis auf 3,5 % steigen könnte, so handelt es sich doch stets um eine Kofinanzierung: auch die Staaten selbst müssen Ausgaben für diesen Bereich in ihrem Haushalt vorsehen, damit Vorhaben, die die Regionen benötigen, realisiert werden können. Der Kommissar hat angegeben, dass die ersten Vorschläge für diese neue Periode innerhalb der nächsten drei Wochen erscheinen werden. Die neuen Bestimmungen zum EVTZ werden im Sommer 2011 veröffentlicht. Sie werden die von den Staaten und Akteuren als notwendig erachteten Veränderungen berücksichtigen.

Diese Worte waren auch in der Rede von Colin Wolfe, DG Regio, wiederzufinden, der klarstellte, dass die Meinung der AGEG und ihrer Mitglieder, in Hinblick auf diese Dokumente, erwartet und Gehör finden wird.   

 

Diese Versammlung war also vor allem durch Austausch und Information geprägt und haben somit ermöglicht, neue Kontakte und Partnerschaften zu knüpfen.

 

Weitere Informationen:
http://www.aebr.eu/en/index.php

 

Die Abschlusserklärung finden Sie unter:
http://www.aebr.eu/en/news/news_detail.php?news_id=42

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