Start //  Sitemap //  Kontaktformular //  Anfahrtsplan //  Impressum //  Newsletter //  En français  in english
Euro-Institut
Institut für Grenzüberschreitende Zusammenarbeit

Grenzgängerfragen im Fall einer Pandemie

25. Februar 2008, UBS-Zentrum, Basel

Eine Pandemie, wie sie von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und den nationalen Gesundheitsbehörden als wahrscheinlich erachtet wird, hat gravierende ökonomische Folgen. Besonders schwer werden die Grenzgänger und ihre Arbeitgeber betroffen sein, da sie beim Grenzübertritt in einer Pandemiesituation mit unüblichen Gesundheitskontrollen und anderen Bedingungen konfrontiert sein können. In den Grenzregionen der Oberrheinkonferenz und der Bodenseekonferenz ist heute außerdem noch nicht endgültig geklärt, welche präventiven und kurativen Leistungen die Grenzgänger unter diesen Umständen am Arbeitsort in Anspruch nehmen können.

Zielsetzungen der Veranstaltung: 

Diese Konferenz hat das Ziel, Unterschiede und Gemeinsamkeiten der Pandemieplanungen in den jeweiligen Grenzregionen zu beleuchten, das Bewusstsein für Grenzgängerfragen bei Akteuren aus dem politischen und wirtschaftlichen Bereich zu wecken, sowie konkrete Perspektiven für eine grenzüberschreitende Kooperation zu diesen Fragen aufzuzeigen.

Inhalt

  • Darstellung der Pandemieplanung in den jeweiligen Ländern
  • Identifizierung der Hauptprobleme in den Grenzzonen
  • Erörterung von Perspektiven für eine Kooperation im Bereich der Pandemieplanung

Programm

Um die unterschiedlichen Präsentationen aufzurufen, klicken Sie auf den unterstrichenen Titel.

10.00: Eröffnung der Veranstaltung
Dr. Carlo CONTI, Regierungsrat Gesundheitsdepartement Basel-Stadt
Zielsetzungen, Thematische Eingrenzung auf Vorsorgemaßnahmen und Behinderungen für Grenzgänger
Dr. Dominik SCHORR, Vorsitzender der Arbeitsgruppe Gesundheitspolitik der Deutsch-französisch-schweizerischen Oberrheinkonferenz; Kantonsarzt, Basel-Landschaft

10:30: Vorstellung der relevanten Pandemieplanung in Österreich
Dr. Elmar BECHTER, Hofrat Landessanitätsdirektor Bregenz

10:50: Vorstellung der relevanten Pandemieplanung in Deutschland
Dr. Isolde PIECHOTOWSKI, Sachgebietsleiterin Öffentlicher Gesundheitsdienst Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg

11:30: Vorstellung der relevanten Pandemieplanung in Frankreich
Colonel Benoît BEAUCHESNE, Adjoint du Pôle Protection Défense, Service du Haut Fonctionnaire de Défense Ministère de la Santé, de la Jeunesse et des Sports

11:50: Vorstellung der relevanten Pandemieplanung in der Schweiz
Dr. Daniel BRENNER, Stellvertretender Kantonsarzt Aargau

12:10: Synthese : Unterschiede in der Pandemieplanung und grenzüberschreitende Hindernisse

12:30: Stehlunch

13:30: Internationale Gesundheitsvorschriften
Dr. Gaudenz SILBERSCHMIDT, Vizedirektor Bundesamt für Gesundheit, Schweiz

13:50: Grenzgängerfragen im Fall einer Pandemie aus der Sicht der Arbeitgeber
Isabel BURCKHARDT, International Product Manager Roche

14:10: Grenzgängerfragen im Fall einer Pandemie aus der Sicht der Spitäler
Dr. Danielle HANSEN-KOENIG, Directeur de la Santé Ministère de la Santé du Luxembourg

15:00: Zusammenfassung der Kernfragen:
Schwierigkeiten und Lösungsansätze
Podiumsdiskussion :
mit Vertretern aus Deutschland, Frankreich, Luxemburg, Österreich und der Schweiz
Moderation: Dr. Anne WITSCHI, Kantonsärztin des Kantons Basel-Stadt

15:45: Schlusswort
Michel FUZEAU, Präfekt Haut-Rhin

Vergleichende Analyse der Pandemieplanungen

Presseecho

// Fortbildungsprogramm

 
Institut für Grenzüberschreitende Zusammenarbeit
Villa Rehfus
Rehfusplatz 11
D-77694 Kehl
Tel. 00 49/7851/7407-0
Fax. 00 49/7851/7407-33
E-Mail: euroinstitut@euroinstitut.org